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Heizkosten pro qm

Viele Verbraucher klagen über zu hohe Heizkosten, allerdings nehmen viele von ihnen diese als gegeben hin. Ein Grund hierfür ist, dass sie keine rechte Vorstellung davon haben, welche Heizkosten für die Quadratmeterzahl ihres Wohnraums normal und gerechtfertigt ist.


Es ist schwierig pauschale Angaben zu machen, denn die Heizkosten werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Da wäre natürlich einerseits das persönliche Heizverhalten. Verbraucher, die schon früh im Jahr die Heizperiode einläuten und ihre Wohnräume besonders warm bevorzugen, haben garantiert höhere Heizkostenrechnungen als Verbraucher, die nur einzelne Zimmer der Wohnung für wenige Stunden am Tag heizen. Hohe Rechnungen, die auf die Art und Weise zu heizen zurückgehen, lassen sich leicht als solche erkennen und durch einige Verhaltensänderungen nach unten korrigieren. Ein anderer wichtiger Faktor ist die Wärmedämmung der Wohnräume. In vielen Wohnungen und Häusern geht viel Heizungswärme durch schlecht gedämmte Wände und undichte Fenster verloren. Als Folge dessen ist es für die Bewohner wesentlich schwieriger, die Räume warm zu halten. Das schlägt sich deutlich auf der Heizkostenrechnung nieder. Ein weiterer Grund für hohe Heizkosten kann aber auch ein Gastarif sein, der nicht den individuellen Lebensbedingungen des Kunden entspricht. Hier kann ein Tarifwechsel viel Geld sparen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Verbraucher keinesfalls mehr als einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat zahlen sollten. Mehr Aufschluss gibt die letzte Jahresabrechnung des Gasanbieters. Darauf ist der tatsächliche Jahresverbrauch in Kilowattstunden aufgeführt. Um zu erfahren, ob der eigene Verbrauch normal ist, kann man sich an groben Richtwerten orientieren. So liegt der Gasverbrauch in Singlehaushalten in der Regel zwischen 2 300 und 5 000 kWh, je nach Heizverhalten und Wärmedämmung des Gebäudes. Paare kommen auf rund 10 000 kWh und der Verbrauch einer vierköpfige Familie liegt in der Regel bei 30 000 kWh. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass sich die angegebenen Richtwerte auf Heizung und Warmwasser zusammen beziehen. In Haushalten, in denen das Wasser durch elektrischen Strom erhitzt wird, gelten andere Werte.